Das Osterwochenende bricht an und miese Stimmung macht sich überall breit. Eingetreten ist etwas, wovon alle seit Tagen sprechen, uns alle erschaudern lässt: Oh Gott, (Gott im Himmel der du herab gefahren bist um wieder aufzuerstehen oder so…) DAS WETTER IST SCHLECHT!
Ich halte es da wie mein Hund. Was schert mich das, wenn ich ohnehin im künstlichen, wohlduftenden Blumenbeet liege? (Bettwäsche von IKEA um 29,90 Euro)
Es gibt wahrlich Schlimmeres als ein paar Wölkchen am Himmel. Ok, ich revidiere: Scheiß viele Wolken. Umdrehen, weiterschlafen, faulenzen und langes Wochenende genießen. Schön, dass der faule Köter meiner Meinung ist.
In Großbritannien wurde der erste Lift für übergewichtige Hunde entwickelt, den sich Privatpersonen in ihrem Haus installieren lassen können. Ich sag da nur: Weniger Futter, mehr Wiese!
Dieses Video ist so ziemlich das Unglaublichste und Unerwartetste, was ich je an Hunde-Leistung gesehen habe. Es wirkt so, als hätten Hunde ein absolutes Gehör, was Menschen nur sehr selten haben. Als absolutes Gehör bezeichnet man die Gabe, Töne sofort zu erkennen und korrekt zuzuordnen. Der Wunsch eines jeden Musikers!
Im ersten Teil des Videos macht der Goldie etwas, dass nur eine abgeänderte Form vom unterscheiden verschiedener Spielzeuge ist. Eine großartige Leistung, aber nicht unvorstellbar. Aber ab Minute 5.10 wirds dann aber wirklich interessant, weil der Hund den ihm vorgespielten Ton korrekt wiedergibt. Unglaublich!! Ab Minute 10:50 spielt der Goldie übrigens eine komplette Melodie.
Es erden Studien erwähnt die beweisen, dass Wölfe ein absolutes Gehör besitzen und an den Tonfällen andere Wölfe identifizieren können. Das scheint auch auf Hunde zuzutreffen. Mal sehen, ob ich meinem Whippet das auch beibringen kann. Er muss es dann allerdings am Cello streichen. Alles kann gesteigert werden!
Frido kann ja ein richtiges G’fraßt sein, wenn er will. Gerade in der Innenstadt auf der großen Wiese auf dem Heldenplatz packt er gerne sein rüpelhafter Verhalten aus. Wenn der Platz kleiner ist, muss man sich wohl auch mehr beweisen.
In Klosterneuburg ist alles viel gechillter. Da ist im Holz, am Stran dund auf den Wegegenug Platz um auszuweichen, wenn man nen Kollegen trifft, der einem nicht so liegt. Deswegen gibts dort auch so gut wie nie richtig Ärg unter den Hunden. (Höchstens Gerangel um den besten Sonnenplatz bei den homo sapiens).
Endlich mal wieder ohne Mantel raus. Endlich wieder an der Donau entlangsausen. Endlich wieder Enten jagen. Hoffentlich wirds bald so richtigbheiß. Frauchen will an den Strand!
Ein Schuss fällt, Sand wird aufgewirbelt. Laut trampelnd bahnt sich ein Dutzend Kamele ihren Weg durch die Wüste, laut keuchend, aber mit einem Willen, der seinesgleichen sucht. Männer stürzen sich auf die Bahn vor einige gut 700 Kilogramm schweren Tiere, die in der Hitze des Gefechts die Orientierung verloren haben und anstatt in Richtung Ziel versuchen, aus der Bahn auszubrechen. Hektisch knallen Ruten an die Seiten der Kamele, doch woher dieses Knallen kommt, erschließt sich erst auf den zweiten Blick.
Wir befinden uns am Rande der Stadt Al Dhaid im Emirat Sharjah. Sie ist Schauplatz der Qualifikation für die große Kamelrennmeisterschaft Ende März in Abu Dhabi, wo hunderte Kamele für ihre Besitzer um Ruhm und Ehre laufen. Es gilt, vor allem die Gegner aus Quatar und Saudi Arabien zu schlagen. Die Männer, die mit ihren Kamelen oft lange Anreisen durch die Wüste in Kauf nehmen, kommen aus allen Schichten. Viele stammen aus alten Beduinen-Familien, auch Scheichs und einfache Beamte finden Gefallen an den Rennen.
Dubais kleiner Bruder
Al Dhaid liegt 60km von Sharjah-Stadt entfernt, einem aufstrebenden Zentrum für Tourismus, Kultur und Wirtschaft. Das Emirat mit rund einer Million Einwohnern grenzt direkt an Dubai, und unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von seinem berühmten Nachbarn: Die drei künstlich angelegten Lagunen zeichnen ein romantisches Bild einer Stadt, die von modernen Wolkenkratzern und scheinbar alten Moscheen geprägt ist. Geländewägen stauen sich auf dem Weg nach Dubai, wo viele ihren Arbeitsplatz haben aber Sharjah-Stadt der billigeren Mieten wegen dem großen Bruder vorziehen.
Wie immer lasse ich euch noch ein bisschen zappeln, was die Bilder von meiner Reise nach Sharjah angeht. Nur soviel sei verraten: ich habe ein Kamelrennen besucht und die Araber des Sultans von Sharjah gesehen und gestreichelt. Sehr edle Tiere, auch wenn ich sie wirklich lustige, komisch geformte Köpfe haben.
In der Zwischenzeit will ich euch diese witzigen Fotos nicht vorenthalten, die von Friedolins Aufenthalt bei den Camaros entstanden sind. Ich glaub, der Friedl hat mich nicht allzusehr vermisst… Danke nochmal an Markus und Linda fürs Babysitten!
Frido wird die nächsten Tage bei den Camaros verbringen, da ich in die Vereinigten Arabischen Emirate fahre, um dort eine Fotoreportage zu machen. Fünf Tage werde ich mich an der Küste am persischen Golf aufhalten, die Kultur und das Lichtfestival in Sharjah mit der Linse einfangen. Ich bin schon sehr aufgeregt, da ich noch nie in dieser Ecke der Welt war. Ich freue mich sehr auf den Kulturclash und werde euch sicher einige Bilder nach meiner Rückkehr hier zeigen.
Da meine Mama ja noch wegen ihrer Hüft-OP außer gefecht ist, darf Fridolin die Tage mit seiner geliebten Camaro verbringen (ich hoffe, er benimmt sich). Vielen Dank and Markus und Linda fürs Aufpassen, ich bin sicher die beiden werden es sehr genießen!